Kleeblatt Jazz#3: Movie Music

03. 12. 2022 um 20:00 Uhr

Samstag, 3. Dezember 2022, 20 Uhr, Gut Tornow, Tornower Str 24, 16866 Tornow KLEEBLATT JAZZ #3: MOVIEMUSIC Jazz am Helmholtzplatz zu Gast auf Gut Tornow www.jazzamhelmholtzplatz.com Eintritt 10 Euro Ticketlink: https://www.eventbrite.de/e/kleeblatt-jazz-3-movie-music-tickets-457059556437 Ein Konzert aus der Reihe: 60 Jahre TOWARD JAZZ – eine Hommage an den französischen Jazzkritiker, Komponisten und Musiker André Hodeir (1920-2011) Zoran Terziç – piano Rudi Mahall – clarinet Jan Leipnitz – drums Johannes Fink - cello Filmmusik und gute Stimmungen – das erwartet uns beim Konzert mit der Band Movie Music: „Jazz mit Spaßfaktor! (….) Das war eine Art Jazz-Hybridmusik. Nicht in dem Sinne, dass da verschiedene Stilrichtungen in John Zornscher Manier brutal zusammengeschnitten wurden. Auch kein prinzipienarm zusammengefügtes Tonmaterial. Die Stücke hatten vielmehr etwas Kaleidoskopartiges. Jede Sequenz innerhalb der Kompositionen ließ, nachdem sie ausgespielt war, das Klanggebilde in neuem Licht erscheinen. Und so hatte man den Eindruck, mal einer Kaffeehausmusik zuzuhönren, mal einem Gipsy-Swing. Mal Tanzmusik, dann Ballade, Blues, auch zügelloses Uptempo oder Brachial-Punkiges. Das ganze Konzert schien immer wieder zu verweisen auf musikalische Traditionen, jazzig oder auch nicht. Nicht als Zitat, nur als Anspielung. Vielleicht ein Irving Berlin´scher Unterton mit melancholischer Grundierung. Filmmusikbearbeitungen im engeren Sinne waren das nicht. Eher Widerspiegelungen eines inneren Films des Komponisten, entstanden aus Filmerlebnissen und eigener Befindlichkeit in ganz persönlichen sozialen Bezügen. „ Text: Klaus Gohlke. www.jazzbs.de Seit den 1940-er Jahren arrangierte und komponierte André Hodeir Filmmusik. Die Band Movie Music, die sich musikalisch mit dem Thema „Filmmusik“ facettenreich auseinandersetzt, ist dafür prädestiniert, einige Kompositionen von André Hodeir vorzustellen. Die erste Filmmusik, mit der Hodeir beschäftigt war, entstand für den Film „ Le village de colère“ im Jahre 1947, komponiert wurden die Stücke von Django Reinhardt. Weiter ging es unter anderem – oft übrigens in Zusammenarbeit mit Henri Crolla – mit dem Erstlingswerk von Chris Marker und Alain Resnais, mit Filmen von Jacques Cousteau und Michel Boisrond, in denen Brigitte Bardot als Star fungierte. Filmmusik lässt meist keine große Möglichkeit zur Improvisation – deswegen war die Filmmusik von Miles Davies zu „Ascenseur pour l´échafaud“ (Louis Malle, 1958) auch so besonders. André Hodeir hat sich intensiv mit dem Thema „Improvisation“ auseinandergesetzt, auch in seinem Werk „Toward Jazz“ gibt es einige Kapitel zu dem Thema. Zoran Terzić, der für die Reihe übrigens auch den Flyer entworfen hat, ist nicht nur studierter Jazzmusiker und Bandleader, sondern auch promovierter Philologe und Autor. Er wird sich im Einführungsvortrag mit Hodeirs Ideen zur Improvisation beschäftigen.

 

Veranstaltungsort

Gut Tornow, Tornower Str. 24, 16866 Tornow bei Wusterhausen/Dosse

 

Veranstalter

Jazz am Helmholtzplatz e.V.

 
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