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Katastrophenschutzübung

Vom 17.-19.04.2026 wurde in der Rüthnicker Heide der Ernstfall geprobt: Im Rahmen der lang geplanten Katastrophenschutzübung „Großwaldbrand“ trainierten zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Organisationen gemeinsam die Bewältigung eines ausgedehnten Waldbrandes. Unter realitätsnahen Bedingungen stand dabei insbesondere das Zusammenspiel der unterschiedlichen Hilfs- und Einsatzorganisationen im Mittelpunkt.

 

Das angenommene Szenario: Ein großflächiger Waldbrand, der sich aufgrund von Trockenheit und wechselnden Windverhältnissen schnell ausbreitet und umfangreiche Maßnahmen zur Brandbekämpfung sowie zur Koordinierung der Einsatzkräfte erforderlich macht. Ziel der Übung war es, Abläufe zu testen, Kommunikationswege zu optimieren und die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten weiter zu stärken.

 

An der groß angelegten Übung nahmen rund 800 Einsatzkräfte aus mehreren Landkreisen teil, darunter aus Ostprignitz-Ruppin (OPR), Prignitz (PR), Oberhavel (OHV), Uckermark (UM), Havelland (HVL) und Barnim (BAR). Vertreten waren zahlreiche Organisationen und Behörden wie Feuerwehr, Bundeswehr, Polizei, Technisches Hilfswerk (THW), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) sowie weitere Einheiten des Katastrophenschutzes. Gemeinsam arbeiteten sie Hand in Hand, um die komplexen Einsatzlagen möglichst realistisch darzustellen und abzuarbeiten.

 

Auch die Freiwillige Feuerwehr Amt Neustadt (Dosse) war mit Kräften und Mittel aktiv in die Übung eingebunden. Insgesamt nahmen 22 Kameradinnen und Kameraden an der Katastrophenschutzübung teil und unterstützten an verschiedenen wichtigen Positionen.

 

Unsere Einsatzkräfte waren unter anderem im Führungsstab tätig, wo sämtliche Informationen zusammenliefen und Einsatzentscheidungen koordiniert wurden. Darüber hinaus erfolgte eine Einbindung in die SEG-Fü (Schnelleinsatzgruppe Führung), in die Verbandsführung des 2. Waldbrandverbandes, im 4. Waldbrandzug sowie in der 2. Löschgruppe Wasserversorgung. 

 

Neben der Führungsorganisation stand die Kommunikation zwischen den einzelnen Einheiten sowie der Einsatz spezieller Technik im Fokus. Moderne Fahrzeuge, Wasserfördersysteme und Führungsmittel kamen zum Einsatz. Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eine funktionierende Zusammenarbeit aller Organisationen im Katastrophenfall ist.

 

Für alle Beteiligten bot die Übung die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, Abläufe zu festigen und bestehende Konzepte weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wurde deutlich, welch hoher personeller und logistischer Aufwand hinter der Bewältigung großer Wald- und Vegetationsbrände steht.

 

Ein großer Dank gilt allen Einsatzkräften, Organisatoren, Unterstützern und Helfern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieser umfangreichen Katastrophenschutzübung beigetragen haben. Die professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten hat einmal mehr gezeigt, wie leistungsfähig und wichtig die ehrenamtlichen Kräfte im Bevölkerungsschutz sind.

 

 

Patrick Jammrath

Amtswehrführer

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Amt Neustadt (Dosse)
Mo, 01. Juni 2026

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